Wenn das Haus zu groß geworden ist

Alle Möglichkeiten in Ruhe betrachtet – auch die, bei denen Sie wohnen bleiben.

Das Haus war genau richtig, als die Kinder klein waren. Inzwischen ist im Obergeschoss seit Jahren niemand mehr gewesen, der Garten macht mehr Arbeit als Freude, und die Treppe ist morgens ein Thema geworden.

Die meisten Menschen schieben diese Frage lange vor sich her. Verständlich – es geht ja nicht um eine Immobilie, es geht um das eigene Zuhause. Aber es ist ein Unterschied, ob man in Ruhe überlegt oder erst dann, wenn etwas passiert ist.

Womit es meistens anfängt

Selten ist es eine einzelne große Sache. Meistens ist es die Summe: Die Heizkosten für Räume, die keiner mehr nutzt. Der Garten, der über den Kopf wächst. Die Dachrinne, für die keiner mehr auf die Leiter steigt. Ein Sturz, der glimpflich ausging und trotzdem nachwirkt. Oder einfach der Gedanke, dass man es den Kindern nicht irgendwann als Aufgabe hinterlassen will.

Ihre Möglichkeiten

Es sind mehr, als die meisten denken. Und Verkaufen ist nur eine davon.

  • Bleiben und anpassen

    Haltegriffe, ein Treppenlift, ein anderes Bad. Wichtig ist die Reihenfolge: erst alles, was sich wieder entfernen lässt, dann erst der Umbau.

  • Bleiben und Hilfe ins Haus holen

    Pflegedienst, Haushaltshilfe, Gartenpflege. Am Haus ändert sich nichts, die laufenden Kosten bleiben.

  • Einen Teil vermieten

    Wenn sich ein Geschoss oder ein Anbau abtrennen lässt, bringt das Geld und Menschen ins Haus. Braucht aber meist eine Investition und einen eigenen Zugang.

  • Ganz vermieten und kleiner wohnen

    Das Haus bleibt in der Familie und bringt monatlich etwas ein. Ein lange unverändertes Haus ist allerdings selten ohne Weiteres vermietbar.

  • Verkaufen und kleiner wohnen

    Schafft Klarheit, beendet die laufenden Kosten und macht das Geld verfügbar, solange man noch etwas davon hat.

  • Verkaufen und wohnen bleiben

    Über ein Wohnrecht oder einen Nießbrauch. Kaum jemand kennt diesen Weg, für manche ist er genau der richtige. Das gehört über den Notar geregelt.

  • An die Kinder überschreiben

    Möglich, aber mit Folgen, die man vorher kennen sollte – steuerlich und im Hinblick auf spätere Pflegekosten. Sprechen Sie darüber mit Notar und Steuerberater, bevor Sie sich festlegen.

Zwei Fragen, bevor Sie umbauen lassen

Was genau geht nicht mehr?

Wer noch sicher Treppen steigt, braucht keine bodengleiche Dusche. Häufig wird das Bad umgebaut, obwohl der Weg dorthin das eigentliche Problem ist.

Wie geht es voraussichtlich weiter?

Eine Entscheidung, die auf den heutigen Zustand zugeschnitten ist, kann in einem Jahr überholt sein – und dann steht ein teurer Umbau da, der nicht mehr passt. Fragen Sie Ihren Arzt offen, womit zu rechnen ist. Sie bekommen keine Garantie, aber eine Richtung.

Wo wir hineinpassen

Für Pflegegrad und Zuschüsse ist die Pflegekasse zuständig, vor Ort der Pflegestützpunkt. Für Wohnrecht, Nießbrauch und Überschreibung der Notar, für Steuern der Steuerberater.

Wir sind für alles zuständig, was am Haus hängt: Was ist es heute wert? Was brächte es vermietet? Und lohnt sich ein Umbau bei dieser Bausubstanz überhaupt noch?

Unser Angebot

Wir kommen zu Ihnen, sehen uns die Immobilie in Ruhe an, und Sie bekommen anschließend eine schriftliche Werteinschätzung mit Begründung. Kostenlos, unverbindlich – und Sie behalten sie, auch wenn Sie nicht verkaufen oder sich später für jemand anderen entscheiden.

Wenn am Ende herauskommt, dass Sie wohnen bleiben und am Haus nichts gemacht wird, ist das ein gutes Ergebnis.

04941 6018637
Auch am Wochenende – sind wir erreichbar.

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