Wenn das Haus nicht mehr zur Familie passt
Zu eng geworden oder zu leer – beides ist ein Grund, neu zu rechnen.
Ein Haus wird für eine bestimmte Zeit im Leben gekauft. Und dann ändert sich das Leben. Es kommt ein Kind dazu, jemand arbeitet plötzlich von zu Hause, die Eltern ziehen mit ein – oder umgekehrt: Die Kinder sind aus dem Haus, und zwei Menschen leben in fünf Zimmern.
Beides führt zur selben Frage: Passt das noch, oder muss sich etwas ändern? Und wenn ja – anbauen, umbauen oder umziehen?
Rechnen Sie beides durch, bevor Sie sich festlegen
Die meisten entscheiden aus dem Bauch. Dabei ist die Rechnung nicht schwer, man muss sie nur einmal aufstellen: Was würde der Anbau kosten – ehrlich gerechnet, mit Handwerkerpreisen von heute? Was ist das Haus danach mehr wert? Und was bekommen Sie für das Haus, wenn Sie es so verkaufen, wie es ist?
Nicht jeder Euro, den man in ein Haus steckt, kommt beim Verkauf wieder heraus. Bei manchen Häusern schon, bei anderen nicht einmal die Hälfte. Das hängt an der Lage, am Baujahr und daran, was Sie vorhaben. Diese Rechnung sollten Sie kennen, bevor der erste Handwerker kommt.
Ihre Möglichkeiten
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Umbauen statt umziehen
Oft steckt mehr Platz im Haus, als man denkt: ein ausgebautes Dach, eine Wand weniger, ein anders genutzter Keller. Meistens die günstigste Lösung – wenn die Bausubstanz mitspielt.
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Anbauen
Braucht Grundstück, Baugenehmigung und Geld. Rechnet sich vor allem dann, wenn Sie noch viele Jahre in dem Haus bleiben wollen. Für einen späteren Verkauf zahlt sich ein Anbau selten voll aus.
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Verkaufen und passender kaufen
Der klare Schnitt. Der schwierige Teil ist nicht der Verkauf und nicht der Kauf – es ist die Reihenfolge. Dazu unten mehr.
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Vermieten und selbst etwas anderes beziehen
Sie behalten das Haus als Anlage und wohnen dort, wo es gerade passt. Braucht Eigenkapital für den zweiten Schritt und die Bereitschaft, Vermieter zu sein.
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Einen Teil abtrennen
Wenn die Kinder ausgezogen sind: Aus einem großen Haus lässt sich manchmal eine eigene Wohnung herauslösen. Bringt Miete, ohne dass Sie ausziehen müssen.
Der Punkt, an dem es meistens hakt: die Reihenfolge
Erst kaufen, dann verkaufen
Sie haben in Ruhe Zeit, das Richtige zu finden, und müssen nur einmal umziehen. Dafür tragen Sie eine Weile zwei Belastungen und brauchen meistens eine Zwischenfinanzierung. Und Sie geraten unter Druck, das alte Haus schnell loszuwerden – was selten den besten Preis bringt.
Erst verkaufen, dann kaufen
Sie wissen genau, wie viel Geld Sie haben, und verhandeln beim Kauf aus einer starken Position. Dafür kann eine Zeit ohne eigenes Zuhause entstehen – zur Miete oder bei der Familie. Mit einem lange gesetzten Übergabetermin lässt sich das meistens vermeiden.
Was fast alle übersehen
Wenn auf dem Haus noch ein Kredit läuft, kann bei vorzeitiger Ablösung eine Vorfälligkeitsentschädigung anfallen. Es gibt Wege, das zu vermeiden – etwa die Übertragung der Sicherheit auf die neue Immobilie. Fragen Sie Ihre Bank danach, bevor Sie irgendetwas unterschreiben. Das kann um viel Geld gehen.
Wo wir hineinpassen
Für die Finanzierung und die Frage nach der Vorfälligkeit ist Ihre Bank zuständig, für Baugenehmigung und Statik der Architekt oder das Bauamt, für Steuerfragen der Steuerberater.
Wir sind für alles zuständig, was am Haus hängt: Was ist Ihr jetziges Haus wert? Was wäre es nach einem Umbau wert? Und wie bekommen wir Verkauf und Umzug zeitlich so hin, dass Sie nicht zwischen zwei Stühlen sitzen?
Wenn Sie im Anschluss etwas Neues suchen, sagen Sie uns, wonach – wir haben regelmäßig Objekte, bevor sie in den Portalen stehen.
Unser Angebot
Wir sehen uns Ihr Haus vor Ort an, und Sie bekommen eine schriftliche Werteinschätzung mit Begründung. Kostenlos, unverbindlich – und Sie behalten sie, auch wenn Sie nicht verkaufen oder sich für jemand anderen entscheiden.
Wenn am Ende herauskommt, dass sich der Umbau lohnt und Sie wohnen bleiben, ist das ein gutes Ergebnis.
04941 6018637
Auch am Wochenende – wir sind besonders sonntags erreichbar.